Was sollte beim Vergleich beachtet werden?

Bevor Sie eine Hausratversicherung abschließen, ist ein gründlicher Vergleich verschiedener Anbieter empfehlenswert. Dabei sollten Sie auf die folgenden Kriterien besonders achten: Mehr dazu finden Sie in unseren Ratgebern zur Außenversicherung, zum Brandschaden und zum Hausrat-Diebstahl.

Leistungsumfang

Was ist versichert?
  • Feuer, Blitzschlag, Explosion
  • Einbruchdiebstahl und Vandalismus
  • Leitungswasserschäden
  • Sturm und Hagel (ab Windstärke 8)

Kosten & Beitrag

Preisfaktoren
  • Wohnfläche in Quadratmetern
  • Wohnort und Gefahrenzone
  • Versicherungssumme / Wert des Hausrats
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Wichtige Vergleichskriterien im Detail

Um die beste Hausversicherung zu finden, sollten Sie verschiedene Aspekte der Tarife gegenüberstellen. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen Basis- und Premium-Tarifen:

Hausratversicherung Basis vs. Premium
Kriterium Basis-Tarif Premium-Tarif
Grundgefahren Feuer, Einbruch, Wasser, Sturm Feuer, Einbruch, Wasser, Sturm
Elementarschäden Nicht enthalten Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch
Fahrraddiebstahl Oft nicht enthalten In der Regel inklusive
Überspannungsschäden Teilweise begrenzt Volle Deckung
Grobe Fahrlässigkeit Leistungskürzung möglich Verzicht auf Einwand

Tipps für den Hausratversicherung-Vergleich

Beachten Sie beim Vergleich der Hausratversicherungen die folgenden Tipps, um den besten Tarif für Ihre Bedürfnisse zu finden:

Tipp: Achten Sie auf den Unterversicherungsverzicht. Damit verzichtet der Versicherer darauf, im Schadensfall zu prüfen, ob die Versicherungssumme ausreicht. So vermeiden Sie Leistungskürzungen, wenn Ihr Hausrat höherwertig ist als vereinbart. Setzen die meisten Tarife dafür die Versicherungssumme über eine feste Quadratmeter-Pauschale an, die Sie bei wertvoller Ausstattung nicht unterschreiten sollten.

  • Versicherungssumme realistisch berechnen — den gesamten Hausrat erfassen;
  • Auf Unterversicherungsverzicht achten;
  • Elementarschadenversicherung prüfen (vor allem in Risikogebieten);
  • Selbstbeteiligung abwägen: niedrigerer Beitrag gegen höhere Eigenbeteiligung im Schadensfall;
  • Außenversicherung prüfen: Schutz für Gegenstände außerhalb der Wohnung.
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Häufig gestellte Fragen zum Hausratversicherung-Vergleich

Die meisten Versicherer rechnen die Versicherungssumme über eine Quadratmeter-Pauschale auf die Wohnfläche hoch. Diese Pauschale deckt einen durchschnittlich ausgestatteten Haushalt ab. Bei wertvollem Hausrat (z. B. Antiquitäten, Elektronik, Schmuck) sollten Sie die Summe entsprechend höher ansetzen. Idealerweise erstellen Sie eine detaillierte Inventarliste mit Neuwerten, um eine Unterversicherung sicher zu vermeiden.

Eine vereinbarte Selbstbeteiligung senkt den jährlichen Beitrag, weil Sie Kleinschäden selbst tragen. Das lohnt sich, wenn Sie die Versicherung vor allem für größere Schäden benötigen und kleinere Beträge aus eigener Tasche begleichen können. Rechnen Sie durch, ob die Beitragsersparnis die im Schadensfall fällige Eigenbeteiligung übersteigt.

Ja, besonders wenn Sie in einem hochwassergefährdeten Gebiet oder in einer Region mit häufigen Starkregenereignissen wohnen. Die Elementarschadenversicherung deckt Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben und Erdrutsch ab — Risiken, die der Basis-Tarif nicht enthält.

Die Hausratversicherung schützt alle beweglichen Gegenstände in Ihrer Wohnung (Möbel, Elektronik, Kleidung). Die Wohngebäudeversicherung dagegen versichert das Gebäude selbst — also Wände, Dach, Fußböden und fest eingebaute Gegenstände wie die Heizungsanlage.

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